Hinweis zur Künstlersozialkasse (KSK).

Unternehmen, die regelmäßig Werbung und Öffentlichkeitsarbeit in Auftrag geben, sind verpflichtet, an die Künstlersozialkasse (KSK) eine Künstlersozialabgabe zu entrichten. (§ 24 Abs.2 KSVG, Künstlersozialversicherungsgesetz).

Zur Bemessungsgrundlage für die Erhebung der Künstlersozialabgabe gehören gem. § 25 Abs.1 KSVG Entgelte an selbstständige Künstler und Publizisten. Dazu zählen u.a. auch Grafiker, Mediendesigner, Fotografen, Webdesigner und Werbeagenturen. Dabei ist es unerheblich, ob der Künstler selber in der Künstlersozialkasse versichert ist. Die Höhe der Künstlersozialabgabe entspricht den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen (z.Zt. 4,8 %).

Nicht zur Bemessungsgrundlage gehören Entgelte an juristische Personen des privaten Rechts (z.B. GmbH, AG, eingetragene Vereine, eingetragene Genossenschaften, KGs auf Aktien) und GmbH & Co KG sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts (z. B. Anstalten, Körperschaften und Stiftungen).

Als Einzelunternehmer und selbstständiger Künstler im Sinne der KSK entspreche ich nicht einer dieser Unternehmensformen, sodass an mich gezahlte Entgelte in die Bemessungsgrundlage meiner Auftraggeber fallen.

Weitere Informationen über die Künstlersozialabgabe für Unternehmen erhalten Sie bei der Künstlersozialkasse (KSK) sowie unter www.kuenstlersozialkasse.de

 

Stand: Februar 2017 // Alle Angaben ohne Gewähr.